BMW Syndikat Asphaltfieber 2019 (15. Jubiläum)

Auch dieses Jahr war ich beim Weltgrößten BMW Treffen in Obermehler. Es war mein dritter Besuch in Folge. Wie auch im letzten Jahr habe ich mich für die VIP Option entschieden. Diese Option hat mir eigentlich schon letztes Jahr ganz gut gefallen und ich war gespannt wie es dieses Jahr werden würde.

Ich richte hier mein Augenmerk ganz bewusst in Richtung Organisation da es am Publikum und an der Atmosphäre nichts auszusetzen gab und vor Allem weil es einfach zu viele unterschiedliche subjektive Faktoren gibt.

Bad News

Was man natürlich nicht verschweigen darf sind die zahlreichen Delikte. Von den Klassikern wie Diebstahl und Sachbeschädigung abgesehen, haben die Schlägerei(en?) und Vergewaltigungsmeldungen das äußere Erscheinungsbild des Events dank der Aufmerksamkeit der Presse schnell ins negative gerückt. Ich möchte hier nichts verharmlosen aber bei über 10.000 Teilnehmern kommt es schlichtweg unweigerlich zu Problemen. Es zählt dann wie die Probleme im Vornherein vermieden wurden oder wenn es passiert ist, im Schach gehalten oder beseitigt werden. Die Tatsache, dass im Nachhinein Anzeigen fallen gelassen worden sind zeigt, dass auch nicht immer alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Die Presse hat natürlich kein Interesse dran sowas zu korrigieren. Damit bleibt für viele wohl ein fader Beigeschmack.

Doch um wirklich das Gesamtbild zu sehen finde ich ist es wichtig auch einen kleinen Blick auf letztes Jahr zu werfen.

Rückblick auf 2018

Im Vergangenen Jahr war das Wetter fast schon zu gut. Es war heiß. Nachts fand man kaum Ruhe, denn nach Beendigung des Programms auf der Partymeile war es zwar leise aber immer noch viel zu warm. Wetter kann man nicht planen und gegen Lärm hilft Gehörschutz. Wer hier Ruhe und Erholung finden möchte, ist falsch. Mit dieser Erwartung und meiner Kamera bewaffnet ging es los. Schnell wurde mir nach diesem zweiten Besuch klar, dass hier ausgelassen gefeiert werden möchte. Diese Reizüberflutung von Motoren, glänzenden Karossen, Quietschenden Reifen und dem dazu gehörigen Geruch ist genau der Grund warum ich da war.

Die Euphorie wurde dann aber leicht gedämpft.

Bei der Planung wurde einiges unterschätzt. Anscheinend ist was bei der Kalkulation von Anzahl der VIP Tickets in Kombination mit Platzbedarf der Teilnehmer schief gelaufen. Als wir anreisten, mussten wir bitten und betteln, nachdem wir von anderen Campern regelrecht angefeindet wurden, einen Fleck zu bekommen wo wir unsere Autos und Zelte aufstellen konnten. Das lag natürlich daran, dass Areale weiträumig von Besuchern mit Absperrband blockiert wurden. Nachher stellte sich heraus, dass diese Fläche einfach nicht benötigt wurde. Noch weniger später erfuhren wir von dem sehr freundlichen Ordner, dass wir uns besser direkt an ihn gewandt hätten denn er hätte uns schon platz verschafft. Gut zu wissen aber da war das Kind schon in den Brunnen gefallen.

Es wurden zu wenige Toiletten und Duschen aufgestellt und die Wasserversorgung der Sanitäranlagen klappte nur sehr schlecht. Oft musste man sich genau überlegen wann man denn nun gehen kann und wann nicht.

Die Stromversorgung auf dem VIP Gelände stellte sich auch als recht schwierig dar, da binnen kürzester Zeit die Verteiler belegt waren. Wir mussten uns dann bei Nachbarn gegenüber anklemmen.

Insgesamt war es aber ein schönes Erlebnis:

2019

Auf das Wetter hat man keinen Einfluss und so musste man sich nun mal mit der Tatsache abfinden, dass es verdammt Nass, windig und kalt war. So ist das nun mal.

Dieses Jahr war tatsächlich einiges anders. Zum einen war das Wetter das exakte Gegenteil zu 2018, zum anderen war man schwer bemüht aus den Fehlern des Vorjahres zu lernen. Leider hat das nicht ganz geklappt.

Hier das Video von diesem Jahr:

Der Sanitär-Exploit

Fangen wir bei den Sanitäranlagen im VIP Bereich an. Da das Thema sehr stark polarisiert und die korrekte Dimensionierung eine Selbstverständlichkeit auf jedem Event oder Festival sein sollte, jedoch immer wieder bewiesen wird, dass die Korrekturmaßnahmen nicht ausreichen, muss ich leider auch auf diesem Problem herumreiten.

Die Sanitäranlagen waren nun an der Einfahrtstraße angeordnet, damit ohne Hindernisse Frischwasser angeliefert werden konnte. Dadurch gab es tatsächlich nie Engpässe. Allerdings wurde dadurch der Zaun unterbrochen weswegen Besucher unkontrolliert aufs VIP Gelände gelangten. Oft sah man Leute durchhuschen um die Toiletten zu besuchen, öfters aber auch um unbehelligt aufs Gelände zu gelangen. Ersteres ist nicht so tragisch, letzteres aber schon, denn das macht den VIP Bereich, welcher als überwachter, gesicherter Bereich beworben wird, unnütz. So war leider auch die Dimensionierung der Anlagen wieder daneben gegangen. Der Veranstalter hat uns aber mitgeteilt, dass die Firma, die dafür beauftragt wurde, falsch geliefert hätte. Es wurde sofort nachgebessert in Form von Dixies.

Auch weiter im Feld gab es dann nur Dixies jedoch wurden immerhin auch Container an der Hauptstraße aufgestellt. Eine ordentliche Wasserversorgung quer übers Feld sollte doch endlich machbar sein oder?

Absperrwahn

Auch wie im letzten Jahr war es wieder große Mode auf dem sowieso schon Platzmäßig beschränkten VIP Areal, Bereiche für sich weiträumig mit Absperrband zu reservieren. Das hatte zur Folge, dass große Flächen leer blieben, die ansonsten für Nachzügler da gewesen wären. Das hatte zur Folge, dass wir Freitag Nacht unsanft geweckt wurden als sich eine Gruppe – Auspuff voran – an unsere Zelte gequetscht hatte, weil nichts mehr frei war. Dummerweise war das die Durchfahrt, die dadurch blockiert wurde. Den Ordnern war das irgendwie völlig egal.

Unsere sehr netten Nachbarn aus der Steiermark sind leider früher abgereist aber so konnten wir uns wenigstens nochmal etwas Freiraum von den nachgereisten Krawallmachern verschaffen.

Jubiläum?

Bei einem Jubiläum kann man natürlich die wildesten Fantasien im Vorfeld entwickeln. Was mag uns erwarten?

Nun es stellte sich heraus, dass es zwar das 15. Jubiläum war, jedoch nichts besonderes geboten wurde. So war ein netter Touch der Jet-Truck aber die Neuerungen wie die Show-Area sollten meines Erachtens dann auch in Zukunft angeboten werden. Es gab wie jedes Jahr die Drift Area, Händlermeile, Waschanlage, Feuerwerk. Unter einem Jubiläum hätte ich mir was anderes vorgestellt.

Fazit

Es war nicht schlecht aber auch nicht überragend – es war einfach nur mal wieder ein Asphaltfieber aber nur dieses mal eben mit Regen statt Sonne.

Nächstes Jahr werden wir nicht dabei sein. Einerseits muss auch mal richtiger Urlaub her und andererseits hoffe ich, dass 2021 dann endlich die größten Probleme endgültig beseitigt wurden beziehungsweise in den Griff bekommen worden sind.

Links

https://www.bmw-syndikat.de

BMW F31 340i

Der nächste Kandidat, der auch gleich das neue Equipment auf die Probe gestellt hat, war der F31 BMW 340i von Michael von KFZ Service Hahn

Trotz Regenwetter gedreht – das hieß leider auch, dass die Rollingshots nicht stattfinden konnten. Immerhin war es dann später möglich mit der Drohne zu fliegen 🙂

Bad Microphone Quality

This was a tough one but good news is that the bad microphone quality issue in combination with an USB microphone has been resolved for me.

This is the story….

I’ve recently upgraded to a brand new powerhouse of a PC and was thrilled to play my favorite games together with my friends. The joy of this new machine came to a halt when I was told I sound really bad – like on a telephone. I’m using an Auna CM 900 USB Microphone so sound drivers can’t be the reason or can they? Since I’ve only changed the PC and not the Microphone, I did a short investigation on several locations. The things I’ve checked were:

  • Are all the sound drivers up to date?
  • Is the CPU load too high?
  • Is something wrong with the settings inside Teamspeak?
  • Is the quality also bad when using different recording tools?
  • …and so on…

Then, after doing the aforementioned standard procedures, I checked the internet and stumbled across several threads about bad microphone quality inside Teamspeak. They were telling that the quality in other applications was great but only Teamspeak would do the strange sound. Of course this would make perfect sense if the Teamspeak client would manipulate the input sound somehow but it doesn’t. It just takes the “raw” signal and pumps it into the server. This is also true for playback – more or less. After an hour or so of reading I came to the conclusion that none of the threads were any help at all since everybody seems to focus on the sound card or drivers. So I went on a search inside the well obfuscated UI of Windows 10….

The Issue

First of all the Issue could be much obvious if the UI of Windows was more clear about were to click to achieve something. It’s mindboggling how Microsoft decided in the last years that it’s wise to lock away the in-depth technical guts of hardware properties behind unmeaningfull text.

Where’s up? Where’s down’ Where am I? WHO am i? *sigh*

After tinkering fighting with the UI for a moment, I was able to have a look inside the controller settings. 

There is your problem…. They said you were sounding like on a telephone and they weren’t joking!

But this post would be over right here if Windows was nice but it isn’t. As soon as you apply the setting it may happen that some app is locking on your microphone. As soon as you switch to another microphone you wouldn’t reach the magical link to the device settings. Bummer.

The Solution

The sound Control Panel is the old school interface for doing proper setup of all devices.
Head over to “Recording” and set a different device as default.
Now get to the proprties of the microphone you want to use…
Select whatever is better than “telephone” quality. In most cases proper studio USB Microphones will offer a “CD” quality. Most Webcams do produce “FM Radio” quality.

Hit “Apply” and “OK”

The last step is just selecting the microphone back to be selected as default:

Now we’re back in business.

Verdict

As a more or less seasoned computer professional this one drove me almost crazy… either I’m getting old or this stuff is getting weirder 🙂

Sender Felsberg-Berus

Man nimmt dieses “Bauwerk” eigentlich schon fast gar nicht mehr wahr aber es ist ein sehr interessantes Stück Geschichte des Saarlandes. Es befindet sich auf dem Hügel zwischen Felsberg und Berus. Oft sieht man aus der Ferne am Abend bereits die markanten roten Lichter der Masten.

Also habe ich mich entschlossen ein kurzes Video darüber zu drehen. Es zeigt anhand von Luftaufnahmen die Ausmaße des Ganzen. Darüber hinaus habe ich aus dem passenden Wikipedia Artikel Fakten mit ins Video gepackt um so ein wenig Information mit rein zu packen 😉

Der Wikipedia Artikel befindet sich hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Felsberg-Berus

Nach dem Dreh ging auch schon wieder die Sonne unter was bedeutet, dass es auch wieder Zeit für Panoramen vom Sonnenuntergang war.

Gesamtbild des Senders Berus-Felsberg
Blick Richtung Nordenvom Sender Felsberg-Berus
Blick noch weiter nördlich vom Sender aus

Sonnenuntergang vor dem Regen

Ich war mit meinem besten Freund unterwegs auf einer kleinen Tour, bereits mit dem Wissen im Kopf, dass es regnen würde, als es tatsächlich möglich genau dann den Sonnenuntergang zu beobachten, als langsam die Regenwolken von Norden her hereinzogen.

Als dann der Sonnenuntergang kurz bevor stand, machten wir dann halt.

Um 19:00Uhr herum sah das noch nicht so spektakulär aus…

Kurz darauf begann aber das Farbspektakel…

Die Sonne verbirgt sich noch immer hinter den Wolken
Gegen 20:00 Uhr dann kommt die Sonne endlich hinter den Wolken hervor und wirft ihre letzten Strahlen quer übers Land. Der Schattenwurf der Bäume und Hügel lässt sich besonders gut aus der Luft beobachten.
Kurz darauf ist der Sonnenuntergang im vollen Gange. Man sieht jetzt noch besser die angestrahlten Felder und die Schatten der Bäume.
Nur 8 Minuten Später verschwindet die Sonne erneut – jedoch nicht etwa am Horizont sondern hinter einer weiteren Wolkenfront. Jetzt ist praktisch nur noch der Lichtkegel sichtbar, wie er die Wolken von unten anstrahlt.
Zum Abschluss noch das komplette Landschaftspanorama mit Sonnenuntergang ca 8:00.

After the rain…

Despite the weather I felt the urge to have a good practice session but was aware that flying in the rain is a bad idea although the Mavic should survive it. Also the winds made me think the overall conditions for flying as a novice aren’t ideal. So I sat there on the spot, waiting for the rain to stop and the wind to calm down.As soon as I could see there were no drops hitting the windscreen of the car, I headed out and took off. Then, I flew around in short circles, increased the height step by step to get a sense if the drone is happy with the conditions up there.

A short moment later after flying a rather large circle it got caught in the clouds – I couldn’t see it anymore and the video feed told me I’m now completely submerged into the low hanging clouds. The only thing that kept me on course was the map and I realized at this moment I was already 230m AGL and the battery was at 50%. Not wanting to take any chances I decided to decrease the height and prepare for landing. So I turned around towards my position and hit down. 
To my surprise the height increased. Shock! [2:00min mark]
I finally managed to decrease the height by turning around and keeping the stick down and soon I could re-establish visual contact with the drone…I was relieved.

…it was worth it but the lesson I’ve learned yesterday is: always take updrafts into account.

Osmo+ LUT Development

This post is intended to help others achieve great results with their camera.


When I began using the Osmo+ I was baffled at first what this thing can do but soon the euphoria came to a halt because the material just didn’t look as natural as I’d like. Especially shots of cars felt weird as if something is wrong or missing. I even went through the process of viewing the resulting videos on different screens…This is where the story begins. 
Right now I’m testing different styles and settings and -prior- I’ve read a lot of opinions to investigate on the subject LUT development for the X3 Zoom without spending money on prefabs. Almost no profile provided satisfied my needs and if so the thing is just too pricey. Most of the supplied LUTs are even developed for aerial photography on the Mavic or the-like. Getting nowhere with the color correction stuff I headed out to try it on my own. How hard can it be to develop a self-made LUT anyway? We’re talking about color correction after all!

After several tries I came to the conclusion that simply the base correction is key, while also taking care of the camera settings in the first place in order to receive natural looking, vivid colors with the camera. You can then go ahead and safely add color corrections to give the image a certain visual style as you prefer and not as the seller of the LUT wants it. Just getting the whole color spectrum right without applying any effects. So the ultimate goal is to achieve a safe foundation, a starting point for getting the most out of it. This means having your camera set up correctly. It is absolutely vital to produce footage that’s close to what you expect. No software can effectively turn bad source material to perfect cinema-quality videos and if it could, the rendering times are just terrible…

So once more I’ve jumped into the car and recorded some footage to test out what works best. After this trip I was confident to have something to share with the community!

Alright – first things first, here’s a comparison video where three different styles have been applied on top of the LUT correction and in the LUT applied without any effects. The first two clips are recorded out of the window while it was down, the other two are recorded straight through the windscreen:

This LUT is optimized for best performance of the sensor which means shooting at ISO 100, 1/60 for 30fps and 1/120 for 60fps. In order to achieve that it might be necessary to have a set of ND filters handy. In this video for example it was necessary to put on the ND16 even though the Sun was just two hours away from setting. Keep in mind that the source material must be free of artifacts of any sort in order to achieve clean output. That’s something I forgot to take into account way back when I just started to use the Osmo+
Profile: D-Cinelike
Saturation: +2
Contrast: 0
Sharpness: -1

Why Cinelike? Most of the information on the web states that D-LOG is the way to go but this profile produces weird artifacts like moireé and grain that can’t be removed easily. It’s just not right for the X3 in my opinion. You’ll get a 100% better results with D-Cinelike right from the start. Usually you would want to have the source material as flat as possible to have more leeway in post production. Unfortunately the sensor of the X3 doesn’t cut it with the D-LOG profile and what you’ll end up with it is just muddy material.

You can grab the LUT here: https://drive.google.com/open?id … PypnhuTvywNVoUN07LD

Let me know what you think!